Spiele



Unter den tausenden von Computerspielen, die jährlich in Deutschland auf den Markt kommen, finden sich die verschiedensten Gattungen. Die Vielfalt reicht von Quiz-Spielen, über Autorennen, bis hin zu realistischen Simulationsspielen.

Zu den verbreitetsten Spieletypen, die regelmäßig mindestens annähernd realistische Gewaltdarstellungen beinhalten, gehören:

Strategiespiele



Gewaltdarstellungen in Strategiespielen sind typischerweise durch einen kriegerischen Hintergrund bedingt. Der Spieler betätigt sich als Stratege, indem er auf einem Schlachtfeld (oft in einer Darstellung aus der Vogelperspektive) je nach Spielhintergrund militärische, futuristische oder phantastische Kampfeinheiten steuert.

Oft sind in Strategiespielen auch der Aufbau von Stützpunkten oder Festungen, sowie Forschung (um neue Waffen oder Einheiten zu erlangen) Teil des Spiels.

Gewaltdarstellungen sind in Strategiespielen oft massenhaft, aber wegen der häufig eher geringen Größe der Spieleinheiten auf dem Bildschirm graphisch nicht sehr detailliert, dargestellt.

Tiefergehende Informationen und Spielbesprechungen:

Opens external link in new windowhttp://de.wikipedia.org/wiki/Computer-Strategiespiel

Opens external link in new windowhttp://www.spieleratgeber-nrw.de/pages/Strategie.170.html

Opens external link in new windowhttp://www.spieleratgeber-nrw.de/pages/Action-Strategie-Spiele.417.html

Prügelspiele



Auch oft "Beat 'em Up" genannt. Kampfspiele, in denen klassisch in einer seitlichen Ansicht, oder moderner in 3D, gekämpft wird.

Meist steuert der Spieler seine eigene Spielfigur in einem Kampf gegen einen vom Computer oder einem anderen Spieler gesteuerten Gegner. Beide Spielfiguren haben eine Anzeige für die verbleibende "Lebensenergie". Jeder Treffer reduziert diese, wenn sie aufgebraucht ist, verliert die betreffende Figur den Kampf.

In anderen Spielen dieser Gattung kämpft sich der Spieler gegen eine Vielzahl an Gegnern, um den nächsten Spielabschnitt (Level) zu erreichen.

Oft werden asiatische Kampftechniken eingesetzt, und der Spieler versucht sich in einer Turnier-artigen Abfolge von Kämpfen gegen immer stärkere Gegner durchzusetzen.

Besonders berühmt bzw. berüchtigt wurden diese Spiele für extreme Gewaltdarstellungen mit einer Spieleserie namens Mortal Kombat (Etwa: "Kampf auf Leben und Tod"). Dort wurden sehr blutige "Finishing Moves" eingesetzt: Wenn eine Figur den Kampf verloren hat, wird der Gewinner aufgefordert, das Leben des Verlierers auf spektakuläre Weise beenden, z.B. durch Herausreissen der Wirbelsäule samt Kopf. Die Spiele dieser Serie sind in Deutschland übrigens indiziert, eines sogar beschlagnahmt.

Tiefergehende Informationen und Spielbesprechungen:

Opens external link in new windowhttp://de.wikipedia.org/wiki/Beat_'em_up

Opens external link in new windowhttp://www.spieleratgeber-nrw.de/pages/BeatemUp.419.html

 

Rollenspiele und weitere Spieletypen mit Gewaltbezug



Neben Vermischungen aus mehreren Spiele-Typen enthalten auch noch Rollenspiele regelmäßig Kampf- und Gewaltszenen.

In Rollenspielen nimmt der Spieler eine virtuelle Identität an, die meist deutlich detaillierter als die Spielfiguren in den anderen Spielegattungen simuliert wird. Die Figur hat etliche Eigenschaften wie z.B. Kraft und Schnelligkeit, die durch Training verbessert werden können. Auch die von der Spielfigur bei sich getragenen Waffen, Rüstungen und Gegenstände sind oft detailliert vom Spieler beeinflussbar, z.B. durch Erwerb von besseren Waffen bei einem Schmied, oder Aufsammeln von Gegenständen, die besiegte Gegner bei sich trugen.

Die Darstellung der Spielumgebung ist typischerweise aus der Vogelperspektive oder Egoshooter-ähnlich. Viele Rollenspiele sind in Mittelalter-ähnlichen Fantasiewelten angesiedelt, aber auch Zukunftsszenarien sind häufig.

Die Gewaltelemente und ihre Bedeutung für den Spielablauf variieren in diesem Genre stark, von Kampf als Haupt-Spielziel bis hin zu quasi gewaltfreien reinen Abenteuerspielen ist vieles möglich.

Tiefergehende Informationen und Spielbesprechungen:

Opens external link in new windowhttp://de.wikipedia.org/wiki/Computer-Rollenspiel

Opens external link in new windowhttp://www.spieleratgeber-nrw.de/pages/Rollenspiele.178.html

 

Egoshooter



Auch oft als First Person Shooter oder verallgemeinert (und leicht abwertend) als Ballerspiele bezeichnet.

Egoshooter sind Spiele, in denen die Spielumgebung aus der Perspektive einer bewaffneten (daher "shooter" = Schiess-Spiel) Spielfigur gezeigt wird (daher "ego" = Ich-Perspektive). Die Handlung ist kampfbetont, der Spieler schiesst meist mit diversen Schusswaffen auf seine Gegner. Viele Egoshooter bieten dem Spieler außer dem Kampf an sich noch weitere Aufgaben, teilweise ist Kampf nicht einmal unbedingt nötig, um das Spieziel zu erreichen.

Viele Erwähnungen von "Killerspielen" scheinen speziell auf diese Spielegattung abzuzielen.

Bei Egoshootern unterscheidet man hauptsächlich zwischen Netzwerk-Egoshootern (über Internet oder andere Netzwerke spielen mehrere Spieler miteinander und/oder gegeneinander) und Einzelspieler-Egoshootern, in denen der Spieler nur gegen (oder mit) computergesteuerte Figuren spielt.

Die Art und der Umfang von Gewaltdarstellungen in Egoshootern variiert sehr stark. Speziell bei in Horror-Szenarien angesiedelten Einzelspieler-Egoshootern erreicht die Gewaltdarstellung mit massenhaft Blut, Gedärmen und zerfetzten Körpern oft surreale, comichafte Dimensionen.

Einige der am häufigsten in den Medien erwähnten Egoshooter stellen wir auf den Unterseiten dieses Bereichs von Killer-Spiele.Info vor.

Tiefergehende Informationen und Spielbesprechungen:

Opens external link in new windowhttp://de.wikipedia.org/wiki/Egoshooter

Opens external link in new windowhttp://www.spieleratgeber-nrw.de/pages/Shooter.416.html

http://www.rasterwerks.com/

Wer selber einen Egoshooter ausprobieren möchte, kann dieses Spiel im Browser testen (Englisch, Macromedia Shockwave erforderlich):

Opens external link in new windowwww.rasterwerks.com

Wer diese Art von Spiel nicht kennt, bekommt hier einen Eindruck davon, wie schwierig es ist, sich im dreidimensionalen Raum mit Maus und Tastatur fortzubewegen.